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Schafzecke

Dermacentor marginatus

Schafzecke

Die Schafzecke (Dermacentor marginatus) lebt als Parasit vom Blut verschiedener Säugetierarten und kann, ebenso wie der Holzbock, eine Reihe von gefährlichen Infektionskrankheiten übertragen.

Wie alle Zecken entwickelt sich auch die Schafzecke vom sechsbeinigen Larvenstadium über das sog. Nymphenstadien, das ebenso wie die erwachsenen Tiere 8 Beine besitzt, zum geschlechtsreifen Individuum. Der Körper der sechsbeinigen Larve ist 0,75 mm lang und 0,5 mm breit. Das hinter dem Kopf liegende Rückenschild bedeckt ungefähr die Hälfte des Körpers. Die achtbeinigen Nymphen sind 1,6 mm lang und 0,9 mm breit. In diesem Stadium nimmt das Rückenschild ungefähr ein Drittel der Körperoberseite ein. Bei den weiblichen Schafzecken ist das rundliche Rückenschild ca. 2 mm lang und breit. Die Gesamtlänge der Tiere ist vom Sättigungsgrad abhängig und kann rund einen Zentimeter erreichen. Männliche Schafzecken bleiben etwas kleiner. Bei ihnen ist das Schild eiförmig. Männliche Schafzecken sind auffällig bunt gefärbt und zeigen auf der Körperoberseite meist eine emailleartige, bläuliche Färbung. Die Schafzecke lebt in Mitteleuropa eher in relativ trockenen und warmen Gebieten. Häufig kommt sie auf sonnigen Hängen, Trockenrasen, verbuschten Wiesen oder lichten Laubwäldern vor. In den wärmeren Gebieten Europas ist die Schafzecke neben dem Holzbock die häufigste Zeckenart. Ausgewachsene Schafzecken befallen häufig Schafe, Hunde und den Menschen. Larven und Nymphen parasitieren ausschließlich an kleinen Säugetieren wie dem Maulwurf oder verschiedenen Nagetieren. Die geschlechtsreifen Zecken sind v. a. im frühen Frühjahr, sowie im Herbst aktiv. Sie sind relativ kältetolerant und erscheinen bald nach der Schneeschmelze. In den Sommermonaten sind dagegen hauptsächlich Larven und Nymphen anzutreffen. Die Entwicklung der Schafzecke dauert i. d. R. ein bis zwei Jahre. Schafzecken können die Erreger der Tularämie (-Hasenpest-), des Rocky Mountain-Fleckfiebers, des sibirischen Zeckenbissfiebers, des Q-Fiebers, der Rinderanaplasmose und der Hundebabesiose übertragen. Sie gelten daher bei Menschen, Haus- und Nutztieren als wichtige Gesundheitsschädlinge.

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