Kopf Trapp SHB UG

Als professionelle Schädlingsbekämpfer lösen wir auch Ihr Problem in Brandenburg, Mecklenburg und auch in angrenzenden Gebieten

Schädlingsfrüherkennung

Wenn ein Schädlingsbefall gleich zu Beginn erkannt wird, hält sich der bis dahin entstandene Schaden meist in einem sehr geringen Ausmaß und die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung sind einfacher und kostengünstiger, weil in den meisten Fällen eine Behandlung von Teilbereichen der Produktionsstätte oder des Lagers ausreicht. Die Schädlingsfrüherkennung ist deshalb ein zentrales Element der Integrierten Schädlingsbekämpfung.

Zur Schädlingsfrüherkennung dient zunächst die visuelle Überprüfung bzw. Inspektion von Lagerräumen und Produktionsstätten, wobei auf Tiere bzw. Spuren geachtet wird.

Daneben dient das Aufstellen verschiedener Fallen (bspw. Trichterfallen, Klebefallen oder Pheromon-Fallen) dem Monitoring in der Schädlingsfrüherkennung.

Eine weitere Methode zur frühzeitigen Erkennung eines Schädlingsbefalls ist das Sieben von Rohstoffen und Lager-Gütern.

In der Schädlingsfrüherkennung kommen ebenfalls verschiedene Verfahren der Messung zum Einsatz. So werden Temperatur, Feuchte und CO2-Werte ermittelt. Durch Wiegen können Massenverluste festgestellt werden. Mithilfe der Schwemmprobe lässt sich die Produktdichte in Erfahrung bringen. Zusätzlich können auch bestimmte biochemische Werte Aufschluss über einen möglichen Schädlingsbefall geben. Hierfür kann beispielsweise ein Myosin-Test zum Nachweis von tierischem Eiweiß genutzt werden.

Visuelle Inspektion – Sichtinspektionen ergänzen das Monitoring

Individuell zusammengestellte Monitoring-Systeme erleichtern das Schädlingsmanagement im Unternehmen sehr, dennoch kann auch das beste System eine regelmäßig durchgeführte visuelle Kontrolle nicht ersetzen. Parallel zum Monitoring führen wir zusätzlich visuelle Inspektionen durch.

Es gibt verschiedene Gründe, die für eine Sichtkontrolle sprechen. So lassen sich beispielsweise nicht für alle Schädlinge geeignete Systeme zum Monitoring installieren, so dass ein möglicher Befall mit diesen Schädlingen nur durch die visuelle Inspektion erfasst, dokumentiert und in der Folge entsprechend korrigiert werden kann. Darüber hinaus kann es zu einem Befall mit einem „unerwarteten“ Schädling kommen, der vom aktuellen Monitoring-System (noch nicht) erfasst werden kann, weil das System diesen Schädling (noch nicht) berücksichtigt.

Monitoring-Systeme

Zur Vermeidung eines Schädlingsbefalls und zur Minimierung der damit verbundenen Risiken nutzen wir ein unternehmens- und gefahrenspezifisches Monitoring. Um unsere Monitoring-Systeme sinnvoll und erfolgreich zu installieren, orientieren wir uns an Ihren individuellen Anforderungen und den Gegebenheiten in Ihrem Unternehmen. Computergestützt werden alle von uns installierten Maßnahmen überwacht und auditsicher dokumentiert.

Zur Schädlingsfrüherkennung und zum erfolgreichen Monitoring nutzen wir unter anderem

Klebefallen mit Duftstoffen oder Pheromonen für das Monitoring bei Lebensmittelmotten, Schaben, Heimchen, Käfern und weiteren Schädlingen

UV-Fluginsektenvernichter

Köderboxen für das Nagermonitoring

Maximale Kontrolle für Ihre Prozesssicherheit

Beim Monitoring geht es um die Überwachung, der mit Hilfe der Gefahrenanalyse und des HACCP-Konzeptes festgelegten Kontrollpunkte (CPs). Damit ein Monitoring bzw. eine Überwachung erfolgen kann, müssen für die einzelnen Kontrollpunkte Standorte und Grenzwerte definiert und Monitoring-Systeme installiert werden. Regelmäßige Kontrollen an den jeweiligen CPs, die in festgelegten Zeitintervallen durchgeführt werden, dienen dazu, die Einhaltung der definierten Grenzwerte zu überprüfen und ggf. auftretende Abweichungen zu erkennen. Wie oft bzw. in welchen Zeitintervallen die Kontrollen durchzuführen sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählen unternehmensspezifischen Belange, die vorliegenden Befallssituation und die Gefahr, die sich aus einem eventuell vorliegenden Befall ergibt.

Durch das Monitoring soll eine Abweichung vom Grenzwert erkannt werden. So können geeignete Maßnahmen zur Korrektur getroffen werden, bevor es zu einer Beeinträchtigung der Prozess- oder Produktsicherheit und der Hygiene kommt.

Das Monitoring besteht in Abhängigkeit von der Anzahl der CPs aus einer Vielzahl von Einzeldaten, die in ihrer Summe die Befallssituation im Unternehmen wiedergeben. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass auch Schädlinge im Unternehmen vorkommen können, für die bislang noch kein Monitoring-System installiert ist. Zur Ermittlung derartiger Schädlinge werden von uns regelmäßig visuelle Inspektionen durchgeführt

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