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Holzzerstörende Ameisenarten

Holzzerstörende Ameisenarten

Allgemeine Hinweise zu holzzerstörenden Ameisen. Wählen Sie nebenstehend (oberhalb) eine entsprechende Ameisenart.

Im Gegensatz zur Schwarzgrauen Wegameise siedeln sich vier weitere Ameisenarten direkt im Haus an und können durch das Aushöhlen von Balken bzw. durch das Zerkleinern von Dämmstoffen z. T. große Schäden anrichten. Unabhängig von der Bekämpfung empfiehlt sich daher bei einem Befall durch Holzzerstörende Ameisen die Einschaltung eines Bausachverständigen. Holzzerstörende Ameisenarten sind in Deutschland die Rossameise (Camponotus ligniperda), die Glänzendschwarze Holzameise (Lasius fuliginosus), die Zweifarbige Wegameise (Lasius emarginatus) und die Braune Wegameise (Lasius brunneus). Die Bekämpfung von Ameisenkolonien, die sich im Haus angesiedelt haben bereitet aus verschiedenen Gründen oft erhebliche Probleme. Außerhalb des Nestes trifft man in der Regel nur die Arbeiterinnen an. Die ausschließliche Bekämpfung dieser Außendiensttiere macht allerdings wenig Sinn, da der Verlust von vergleichsweise wenigen Individuen rasch ausgeglichen werden kann. Das eigentliche Ziel von Bekämpfungsaktionen sollte daher sein die Königin(nen) zu beseitigen, da nur dann das Volk auf lange Sicht aussterben wird. Meist halten sich die Königinnen in dem am besten geschützten - und damit auch unzugänglichsten Teil des Nestes auf. Dies erschwert eine mechanische Bekämpfung, besonders wenn es sich um weit verzweigte Nestanlagen handelt, wie sie z. B. von der Rossameise bekannt sind. Auch eine Bekämpfung mit vergifteten Ködern allein bringt oftmals nicht den gewünschten Erfolg, da Ameisen i. d. R. mehrere Futterquellen nutzen und so nur ein Teil der Tiere vergiftetes Futter aufnimmt. Bei einem Befall mit Holzzerstörenden Ameisen sollte zunächst mit Hilfe von Klebefallen die Befallsstärke abgeschätzt und die Lage des Nestes mehr oder weniger genau lokalisiert werden.

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