Kopf Trapp SHB UG

Als professionelle Schädlingsbekämpfer lösen wir auch Ihr Problem in Brandenburg, Mecklenburg und auch in angrenzenden Gebieten

Gelbbrauner Diebkäfer

Ptinus clavipes

Gelbbrauner Diebkäfer

Die relativ kleinen Gelbbraunen Diebkäfer (Ptinus clavipes) erreichen eine Körperlänge von 2,3 bis 3,2 mm. Die Färbung der Weibchen ist hellbraun, währenddessen die Männchen hellbraun bis gelb gefärbt sind.

Halsschild und Flügeldecken sind mit gelblichen Haaren bedeckt. Auf den Flügeldecken der Weibchen befinden sich mehrere parallel verlaufende Punktreihen. Der Halsschild ist deutlich schmäler als die Flügeldecken und weist unter der Behaarung eine netzförmige Skulpturierung mit groben Punkten auf. Die Antennen sind recht lang - eine Fühlerkeule wird nicht ausgebildet. Der Gelbbraune Diebkäfer benötigt zur Entwicklung kühlere und relativ feuchte Bedingungen. Der Entwicklungszyklus der Art beträgt in Mitteleuropa unter Freilandbedingungen normalerweise ein Jahr, da bei den Larven bei Temperaturen unter 20°C eine Entwicklungspause einsetzt. Die Käfer schlüpfen meist im Spätsommer oder im Herbst. Der Gelbbraune Diebkäfer verursacht an einer Reihe von Vorräten tierischer und pflanzlicher Herkunft ähnliche Schäden wie der Kräuterdieb (Ptinus fur), mit dem er oft auch gemeinsam vorkommt. Häufig ist der Gelbbraune Diebkäfer an Kamillentee, getrockneten Pilzen, Trockenfrüchten, Samen, Kakao, Federn, Häuten oder Büchern zu finden. Im Freien ist die Art unter anderem in Vogelnestern zu finden. Eine Entwicklung kann aber sogar in Rattenkot erfolgen. Der Gelbbraune Diebkäfer wird meist mit befallenen Lebensmitteln verschleppt. In Warenlagern kann befallene Ware mit Phosphorwasserstoff, Kohlendioxid und Stickstoff begast werden. Im Haushalt sollte Ware, die vom Gelbbraunen Diebkäfer befallen ist, schnell und gründlich entsorgt werden. Sämtliche Entwicklungsstadien werden bei sehr hohen oder besonders tiefen Temperaturen abgetötet. Es bieten sich sowohl eine Hitzebehandlung (60°C für mindestens eine Stunde) als auch eine Kältebehandlung (- 20°C für zwei Wochen) an

Copyright © BME Bernhard Marugg 2016. Alle Rechte vorbehalten.