Kopf Trapp SHB UG

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Gefleckter Pelzkäfer

Attagenus pellio

Gefleckter Pelzkäfer

Der Gefleckte Pelzkäfer (Attagenus pellio) ist 4 - 5 mm lang, dunkelbraun bis schwarz gefärbt und zeigt auf den Flügeldecken jeweils einen weißen Fleck.

3 weitere derartige Flecke, die aus einem Büschel weißer Haare bestehen, befinden sich am Hinterrand des Halsschilds. In der Natur gehören Pelzkäfer zu den Tierarten, die dafür sorgen, dass mumifizierte Kadaver mit Fell beseitigt werden. Zusammen mit anderen Aasfressern spielen sie somit eine wichtige Rolle im Ökosystem. Sobald sie jedoch im Siedlungsbereich des Menschen auftreten und ihre Larven Pelze oder Textilien zerstören, gelten sie als Materialschädlinge. Die erwachsenen Käfer ernähren sich von Nektar und Pollen. Die Weibchen des Gefleckten Pelzkäfers können gegen Ende Mai zur Eiablage in Wohnungen und Lagerräume einfliegen, wo sie ca. 40 - 50 Eier an einem geeigneten Nahrungssubstrat wie Pelzen, Teppichen, Wolle, bzw. Isoliermaterial aus Wolle oder Haaren ablegen. Dort schlüpfen die gelbbraunen, dicht behaarten Larven, deren Hauptnahrung das Protein Keratin ist, das in Haaren und Wolle enthalten ist. Die Larven halten sich oft abseits vom Fraßort versteckt. Die Entwicklungsdauer vom Ei bis zum Käfer dauert mehr als ein Jahr, häufig vergehen sogar 2 - 3 Jahre. Die Larven des Gefleckten Pelzkäfers können sich in fast allen tierischen Produkten wie Pelze, Leder, Wollstoffe, Teppiche, Polstermöbel, Räucherfleisch und -fisch entwickeln. In pflanzlichen Produkten fressen die Larven des Pelzkäfers größtenteils die Kadaver anderer Schädlinge. Liegt ein Befall mit dem Gefleckten Pelzkäfer vor, so müssen zunächst die Entwicklungsstätten der Larven ausfindig gemacht und beseitigt werden. In Privatwohnungen besteht die optimale Methode zur Bekämpfung des Befalls im Entzug der Nahrungsgrundlage. Dies geschieht, indem sämtliche Vorratsbehälter, Schränke usw. dicht verschlossen werden, Spalten im Holzparkett versiegelt und der Dachboden gegen Befall gesichert wird (Vermeidung von Tierkadavern, Federn usw. auf dem Speicher). Im Wohnbereich können die Käfer z. B. mit Hilfe von Kontaktinsektiziden bekämpft werden. Beispielsweise ist der Einsatz von kurzzeitig wirksamen Pyrethroiden möglich.

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