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Dornspeckkäfer

Dermestes maculatus

Dornspeckkäfer

Der Dornspeckkäfer (Dermestes maculatus) bereitet ähnliche Probleme wie der nah verwandte Gemeine Speckkäfer (Dermestes lardarius) und gilt daher ebenfalls als Vorrats-, Hygiene- und Materialschädling.

Die Körperlänge der Käfer liegt zwischen sechs und zehn Millimetern. Die Flügeldecken sind einfarbig braun bis schwarz gezeichnet und werden von helleren Haaren durchsetzt. Die Bauchseite erscheint weiß, da sie von einer dichten, hellen Behaarung bedeckt wird. Die Larven können bis 16 mm lang werden. Die dunkle Körperoberseite trägt eine dichte Behaarung aus kräftigen, langen Borsten. Die Weibchen legen schubweise mehrere hundert Eier direkt am Nahrungssubstrat ab. Wie andere Speckkäferlarven auch sind die Larven des Dornspeckkäfers in der Lage das Protein Keratin zu verdauen, das u. a. in Haaren und Federn zu finden ist. In der Natur beseitigen Speckkäferlarven Tierkadaver und spielen daher eine wichtige Rolle im Ökosystem. Dringen Dornspeckkäfer dagegen in Häuser oder Lebensmittelspeicher ein, so können sie in einer ganzen Reihe von tierischen Produkten Schäden anrichten. Bevorzugt werden rohe Felle befallen, wobei der Larvenfraß in der Regel von der Lederseite ausgeht. Die Tiere sind auf eine relativ hohe Luft- und Substratfeuchte angewiesen und können sich innerhalb eines Temperaturbereichs von 15 bis 35°C entwickeln. Lebensmittel, die mit dem Dornspeckkäfer befallen sind, sind für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet und sollten umgehend entsorgt werden. Tritt die Art in Lagerhallen auf, empfiehlt sich der Einsatz gasförmiger Insektizide wie Kohlendioxid, Stickstoff oder Phosphorwasserstoff. Im Haushalt sollten Produkte, die mit dem Dornspeckkäfer befallen sind, für mindestens zwei Wochen bei - 20°C in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden. Erst dann ist davon auszugehen, dass alle Entwicklungsstadien sicher abgetötet werden konnten. Anschließend müssen Schränke und Vorratsbehälter, in denen sich Dornspeckkäfer entwickelt haben gründlich ausgesaugt und gereinigt werden. Eine direkte Bekämpfung der Käfer bzw. ihrer Larven ist mit Hilfe verschiedener Kontaktinsektizide oder mittels Diatomeenerde möglich, die in den Schlupfwinkeln der Käfer ausgebracht werden. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den verwendeten Präparaten zu vermeiden.

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