Kopf Trapp SHB UG

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Dornloser Speckkäfer

Dermestes frischi

Dornloser Speckkäfer

Der schwarz gefärbte Dornlose Speckkäfer (Dermestes frischi) erreicht eine Körperlänge von sechs bis zehn Millimetern. Dort wo Halsschild und Flügeldecken aneinander stoßen befindet sich ein Bereich mit gelblichen Borsten.

Sämtliche Hinterleibsringe zeigen auf der Bauchseite rechts und links jeweils einen dunklen Fleck. Auf der Spitze des letzten Hinterleibsrings befindet sich zusätzlich ein weiterer, größerer schwarzer Fleck. Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich über Eurasien, Nordamerika und weite Teile der Tropen.Der Dornlose Speckkäfer bereitet ähnliche Probleme wie der zur selben Gattung gehörende Gemeine Speckkäfer (Dermestes lardarius) und gilt daher ebenfalls als Vorrats-, Hygiene- und Materialschädling. Um ein Eindringen von Dornlosen Speckkäfern in Lagerräume oder Museen zu verhindern, können Fenster und andere Eingänge mit Fliegengaze verschlossen werden. Liegt ein Befall mit dem Dornlosen Speckkäfer vor, ist es zunächst wichtig den Befallsherd zu lokalisieren und z. B. befallene Lebensmittel zu beseitigen. Eine direkte Bekämpfung der Käfer ist durch den Einsatz von Kontaktinsektiziden möglich, die in die Schlupfwinkel der Tiere gesprüht werden müssen. Lagerräume, in denen sich befallene Produkte tierischer Herkunft befanden, sollten vor der Einlagerung von neuer Ware gründlich mit flüssigen oder staubförmigen Kontaktinsektiziden behandelt werden. Zur Bekämpfung der Larven können befallene Tierpräparate oder Felle auch einer thermischen Behandlung ausgesetzt werden. Um alle Entwicklungsstadien des Dornlosen Speckkäfers mit Sicherheit abzutöten, sollten befallene Produkte für mindestens 2 Wochen bei - 18°C gelagert werden. Auch eine Erwärmung auf mindestens 55°C für mehrere Stunden tötet die Larven ab. Alternativ dazu kann befallene Ware mit Stickstoff, Kohlendioxid oder Phosphorwasserstoff begast werden. Zur direkten Bekämpfung im Haushalt können verschiedene pulverförmige Kontaktinsektizide oder Sprühpräparate wie z. B. Pyrethroide eingesetzt werden, die in den Schlupfwinkeln der Käfer und Larven ausgebracht werden. Generell ist eine Kontamination von Lebensmitteln mit den eingesetzten Präparaten zu vermeiden.

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