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Buckelfliege

Megaselia scalaris

Buckelfliege

Bei der Buckelfliege (Megaselia scalaris) handelt es sich um eine südostasiatische Art, die nach Europa eingeschleppt wurde. Die Larven ernähren sich zum einen von abgestorbenem organischem Material, zum anderen aber auch parasitisch von anderen Insektenlarven.

Sie haben ein breites Nahrungsspektrum. Larven wurden beispielsweise schon in einem toten Kaninchen, in Pilzen, Spagetti, Käse, Sojamehl, Trockenfisch und selbst in einem Topf mit blauer Farbe gefunden. Speziell in den Tropen entwickeln sich die Tiere häufig auch in menschlichen Leichen. Die Fliegen können darüber hinaus in offene Wunden kriechen oder werden verschluckt. Im Gewebe verursachen sie Entzündungen. Dieses Krankheitsbild wird als Myasis (-Madenfraß-) bezeichnet. Die Art Megaselia scalaris verursacht eine solche Myasis vor allem im Verdauungs- und Urogenitaltrakt. Durch das wechselweise Belaufen von Lebensmitteln und Brutsubstraten können die Fliegen darüber hinaus Krankheitskeime übertragen. Buckelfliegen gelten, wie viele andere Fliegenarten auch, als Hygieneschädlinge. Typische Befallsorte sind organische Ablagerungen in Abwasserrohren, feuchte Rückstände in Mülleimern oder in Spalten unter Kücheneinrichtungen, in Bodenabläufen oder Aufzugsschächten aber auch überwässerte Topfpflanzen oder nicht ordnungsgemäß beseitigte Nässeschäden. Vor allem in Lebensmittelbetrieben können Nahrungsmittelreste, die selbst nach einer gründlichen Reinigung mit Hochdruckreinigern unter den Einrichtungsgegenständen hängen bleiben, die Ursache für einen Buckelfliegenbefall darstellen. In solchen Fällen müssen die Geräte beiseite gerückt und organische Rückstände entfernt werden. Zur dauerhaften Befallsbeseitigung müssen Ritzen und Spalten, unter denen sich Reste ansammeln können, nach dem Trocknen mit Silikon verschlossen werden. Auch der sich in Abwasserrohren entwickelnde organische Film kann Buckelfliegenlarven als Brutsubstrat dienen. Er muss mit Hilfe einer Bürste beseitigt werden. Heißes Wasser allein ist zur Befalls-Beseitigung nicht ausreichend. Zur Bekämpfung von Larven, die sich in Abwasserrohren entwickeln, können auch flüssige Kontaktinsektizide verwendet werden.

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