Kopf Trapp SHB UG

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Blumenkäfer

Anthicus floralis

Blumenkäfer

Es handelt sich bei der Käferart Anthicus floralis um einen weltweit verbreiteten Vorratsschädling. Die ausgewachsenen Käfer erreichen eine Körperlänge von 3 bis 3,5 mm.

Die Fühler sind fadenförmig. Der dreieckige Kopf ist durch einen kurzen Hals vom Halsschild getrennt. Am Hinterrand ist der Halsschild wesentlich schmäler als die Flügeldecken, die den Hinterleib vollständig bedecken. Die Käfer sind dunkelbraun bis schwärzlich gefärbt. Lediglich das vordere Drittel der Flügeldecken, sowie der Halsschild erscheinen hellbraun bis rotbraun. Der Körper der Larven ist gelblichweiß, der mit einem Paar Punktaugen versehene Kopf erscheint etwas dunkler. Kurz vor der Verpuppung erreichen die Larven eine Länge von rund fünf Millimetern bei einer Breite von einem Millimeter. Sowohl die Larven, als auch die erwachsenen Käfer ernähren sich von verschiedenen schimmligen, pflanzlichen Materialien. Häufig tritt die Art an verschimmelten pflanzlichen Vorräten wie Getreide, Leguminosen, Ölsaaten, Kakao oder Trockenfrüchten auf. Daneben finden sich die Tiere auch an Heu und Stroh - besonders wenn dieses feucht geworden ist und sich Schimmelpilze entwickelt haben. Generell werden pflanzliche Vorräte, wie z. B. Getreide, nur bei ungünstigen Lagerbedingungen wie z. B. einer zu hohen Substratfeuchte besiedelt. In Getreide, das trocken gelagert wird und das mechanisch nicht beschädigt wurde, kann sich Anthicus floralis dagegen nicht entwickeln. Bei einem Auftreten der Art sind daher zunächst die Lagerbedingungen des Vorratsgutes zu verbessern. Um einem Befall mit Anthicus floralis vorzubeugen, müssen leere Lagerräume vor der Neueinlagerung von Getreide gründlich gesäubert werden. In Lebensmittelverarbeitenden Betrieben kann befallenes Lagergut mit Phosphorwasserstoff begast werden. Bei einer Begasung ist selbstverständlich darauf zu achten, dass die Gebäude für mehrere Tage gasdicht verschlossen werden müssen. Tritt Anthicus floralis im Privathaushalt an Nahrungsmitteln auf, so sollten diese für mehrere Tage in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden um alle Entwicklungsstadien sicher abzutöten. Kommen die Tiere in feuchten Räumen z. B. an verschimmelten Tapeten vor, so können zur Bekämpfung verschiedene Kontaktinsektizide, aber auch giftfreie Präparate eingesetzt werden.

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